🌱 Cold Brew Coffee – Alles andere als nur kalter Kaffee

Hallo liebe Leserin und lieber Leser,

Seit einiger Zeit gibt es für alle Kaffeetrinker einen neuen Trend: Cold Brew Coffee. Als ich das erste mal davon gehört habe, dachte ich es ist nur eine langweilige Modeerscheinung. Aber wie heißt es so schön: Versuch macht klug. Ich muss sagen ich bin total überzeugt! Der Geschmack ist fantastisch, viel aromatischer, viel kräftiger, bestimmt nichts für jedermann. Ich bin echt angefixt. 

Zu dem sehr guten Geschmack kommen auch noch die Inhaltsstoffe, die beim normalen Kaffeekochen einfach zerstört werden. Das Koffein ist weitaus höher dosiert und, was ich auch nicht wusste, viele Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium bleiben durch die kalt aufgebrühte Variante erhalten.

Wie der Name schon sagt, wir der Kaffee kalt aufgebrüht. Das bedeutet nicht, das du den Kaffee warm kochst und einfach kalt werden lässt, sondern das du ihn mit kaltem Wasser aufgießt und über mehrere Stunden ziehen lässt. Je nach dem wie viel Zet du deinem Kaffee gibst, wird er immer stärker. Meine Variante muss 12 Stunden ziehen. Also nichts für ein spontanes Kaffeekränzchen. Kann aber auch gut vorbereitet werden. Der Kaffee ist im Kühlschrank ca. 3 Tage haltbar.

Hier mein Rezept:

  • 170g gemahlener Kaffe (fein gemahlen)
  • 1,7 l Wasser

Und das war’s schon! 

Am Besten du nimmst dir ein hohes Gefäß, wie unten im Bild zu sehen. Alles rein und dann an einem sonnengeschüzten Ort über Nacht ziehen lassen. Danach wird der Kaffee ganz normal gefiltert. Um das Ganze ein wenig zu beschleunigen, kannst du den Kaffee zuerst durch ein groß Sieg gießen, um das meiste Kaffeepulver abzufangen. 

Zum Servieren ein hohes Glas voll Eiswürfel nehmen und zur Hälfte mit dem Kaffee füllen. Danach mit Milch auffüllen. Mein Tipp:  Mit Mandelmilch kommt der Kaffee richtig gut!

Viel Spaß beim Nachmachen 🙂

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3 Kommentare zu „🌱 Cold Brew Coffee – Alles andere als nur kalter Kaffee

  1. Hey,
    Danke für diese sehr coole Anregung.

    Allerdings muss ich jetzt mal kurz klugscheißen: Mineralien/Spurenelemente wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink sind als chemische Elemente vollkommen hitzeunempfindlich. Das Argument der schonenden Zubereitung durch niedrige Temperaturen ist nur für empfindliche Verbindungen wie z.B. Vitamine etc. sinnvoll.

    Liebe Grüße
    Lars (howegethealthy.com)

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    1. Hallo Lars,
      vielen Dank für deine Nachricht. Das hat gar nichts mit klugscheißen zu tun. Danke auf jeden Fall für den Hinweiß. Natürlich denke ich mir das ganze nicht immer selber aus sondern recherchiere vorab. Dabei habe ich das nicht nur auf einer Plattform gefunden, sondern auf vielen. Ich überprüfe das ganze nochmal und ändere es gegebenenfalls ab.

      Viele Grüße
      Cunie 🙂

      Gefällt 1 Person

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